Anonym im Internet surfen

Anonym surfenViele machen sich Gedanken, wie sie anonym durchs Internet surfen können. Aus gutem Grund. Sei es um die eigene Privatsphäre zu schützen, um Abmahnungen zu verhindern oder um Inhalte zu sehen, die im eigenen Land gesperrt sind.

Es gibt viele Tools, die dem Anwender bei allen Online-Aktivitäten eine gewisse Anonymität zusprechen. Sie funktionieren allerdings immer nur für das eine Gerät, auf dem sie eingesetzt werden. Und wer vom „Computern“ keine Ahnung hat, weiß nicht immer, wie sie zu konfigurieren sind.

Die Lösung: die Anonymebox von pi3g, die ab sofort in der dritten Hardware-Generation vorliegt. Das kleine, schwarze Kästchen wird einfach per Plug & Play zwischen den Router und die eigenen Computer gehängt – fertig. Und im Internet weiß niemand mehr, wer denn da von wo aus „gesurft“ kommt.

Und so funktioniert das anonyme surfen im Internet:

Alle aufgerufenen Web-Seiten werden über ein Netzwerk von drei Tor-Knotenpunkten geleitet, die ständig wechseln. Das Tor-Netzwerk sorgt dafür, dass die besuchten Homepages keine Kenntnis von der tatsächlichen IP-Adresse des Anwenders erhalten. Auf diese Weise bleibt dem Internet auch der Standort des Nutzers verborgen.

Vorteile:

  • Schutz vor Abmahnungen: Der Betreiber eines WLANs oder eines Netzwerks haftet mitunter auch für Handlungen, die Dritte über das eigene Netzwerk ausüben. Das kann zu teuren Abmahnungen führen. Dank der Anonymisierung ist die direkte Identifizierung eines Onliners bei der Auswertung der vom besuchten Server gespeicherten IP-Daten nicht mehr länger möglich.
  • Kreative Länderkunde: Viele Multimedia-Inhalte auf Homepages anderer Länder sind für Deutschland gesperrt und lassen sich demzufolge nicht im Web-Browser aufrufen. Im Web-Interface der Anonymebox ist es möglich, das Land auszuwählen. Den besuchten Seiten wird dann vermittelt, dass der Surfer aus dem entsprechenden Land stammt.
  • Schutz vor Geheimdiensten: Die Anonymebox wurde 2013 ins Leben gerufen – gleich nach der NSA-Affäre. Die Box erschwert es den Geheimdiensten enorm, Daten zu einem bestimmten Surfer zu erheben und für sich auswerten.
  • Freiwillige Selbstkontrolle: Der eingebaute DNS-Filter erlaubt es, unerwünschte Web-Seiten gezielt zu blockieren. So kann das Surfen im Netz familienfreundlicher gestaltet werden – indem z.B. viele Sexseiten gesperrt werden.

Nachteil:

das surfen mit der Anonymebox wird langsamer. Dies ist durch die Mehrfach-Absicherung (Tore) bedingt. Tipp: man kann versuchen, die Geschwindigkeit durch Wechsel eines Exit-Landes mit schnellen Nodes zu verbessern.

Anonym surfenSehr gut: Da die Anonymebox direkt am Router hängt, genießen alle Geräte im anonymen WLAN und im anonymen kabelgebundenen Netzwerk den Schutz der Anonymisierung.

Neben dem Computer also auch Smartphones, Tablets, SmartTVs und Settop-Boxen. Es gibt drei Modi im Web-Interface, um den Grad der Anonymisierung zu bestimmen.

Folgekosten gibt es nicht, auch neue Software-Updates für das Gerät sind kostenfrei. Die Anonyme-Box kostet 189 Euro zuzüglich Versand.

Fazit: Unsere Empfehlung hat die Anonymebox für alle Nicht-IT-Profis, die sich eigene Installation von Tor-/ und Anonymisierungs-Software ersparen wollen. Die Box macht die Einrichtung wirklich sehr einfach und der Hersteller garantiert kostenfreie Updates. (Fotos: itpr/pi3g)

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