Bosch-Sensoren bringen Smartphones das Fühlen bei

Mit seinen winzigen Sensoren baut Bosch am Internet der Dinge und Dienste. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert Bosch winzige Bausteine für die vernetzte Welt und mögliche Anwendungen. Diese sogenannten MEMS-Sensoren (Micro Electro Mechanical Systems) sind zwar nur wenige Millimeter groß, ihr Potenzial aber ist riesig. 

Das Bild eines Rasterelektronenmikroskops (REM) zeigt die feinen geätzten Silizium-Strukturen eines Beschleunigungssensors von Bosch. Als Größenvergleich ist auf dem Chip zudem ein Insekt abgebildet. Die langen, diagonal durch das Bild laufenden Silizium-Strukturen messen die Beschleunigung. Sie sind rund 500 Mikrometer lang und nur etwa 3 Mikrometer dick. Ein Mikrometer ist der tausendste Teil eines Millimeters (0,001 Millimeter). Die Fühler des Insekts sind rund 500 Mikrometer lang. Die Aufnahme ist nachträglich am Computer eingefärbt worden. Foto: BOSCH
Das Bild eines Rasterelektronenmikroskops (REM) zeigt die feinen geätzten Silizium-Strukturen eines Beschleunigungssensors von Bosch. Als Größenvergleich ist auf dem Chip zudem ein Insekt abgebildet. Die langen, diagonal durch das Bild laufenden Silizium-Strukturen messen die Beschleunigung. Sie sind rund 500 Mikrometer lang und nur etwa 3 Mikrometer dick. Ein Mikrometer ist der tausendste Teil eines Millimeters (0,001 Millimeter). Die Fühler des Insekts sind rund 500 Mikrometer lang. Die Aufnahme ist nachträglich am Computer eingefärbt worden. Foto: BOSCH

MEMS-Sensoren sind die Sinnesorgane vieler mobiler Geräte, die auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik in vielen Varianten präsentiert werden. Bosch bringt modernen Elektronikgeräten wie Smartphones mit den Sensoren das „Fühlen“ und „Hören“ bei: ein Smartphone „weiß“ damit, wie es gehalten wird und daher sein Bild drehen muss.

Winzige MEMS-Mikrofone nehmen Geräusche und Sprache auf. Notebooks, Tablets, Smart-Watches, Spielekonsolen oder Sportuhren sind weitere Anwendungen.

Auf der CES zeigt Bosch, wie MEMS-Sensoren das Internet der Dinge und Dienste ermöglichen. Ein auf dem Messestand per Funk aufgespanntes Sensornetzwerk liest und überträgt ständig Informationen über seine unmittelbare Umgebung.

Nutzer erfahren zum Beispiel, welche Türen offen oder geschlossen sind, wie laut es ist und wie sich Temperatur, Druck und Feuchte im Laufe des Tages an unterschiedlichen Stellen des Messestandes verändert haben. Ein automatischer Staubsauger mit MEMS-Sensoren und integriertem WiFi-Funkmodul meldet laufend seine Position.

Dank dieser kombinierten Sensoren wird der Bosch-Messestand so auch zu einem Schauplatz für Geräte, die über Sensoren und Funknetzwerk ständig miteinander in Kontakt stehen und Informationen austauschen.

Bosch-Stand auf der CES 2014
Las Vegas Convention and World Trade Center (LVCC),
South Hall 1, Stand 20812S

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