Geld für Weiterbildung im Steuer- und Rechnungswesen

Der Staat fördert die berufliche Fortbildung vor allem durch das sogenannte Meister-BAföG. Wer Bilanzbuchhalterin, Controllerin, Wirtschafts- oder Steuerfachwirtin werden will, kann von diesen Maßnahmen profitieren. Foto: djd/Steuer-Fachschule Dr. Endriss GmbH & Co KG
Der Staat fördert die berufliche Fortbildung vor allem durch das sogenannte Meister-BAföG. Wer Bilanzbuchhalterin, Controllerin, Wirtschafts- oder Steuerfachwirtin werden will, kann von diesen Maßnahmen profitieren.
Foto: djd/Steuer-Fachschule Dr. Endriss GmbH & Co KG

Hier ein Tipp nicht zuletzt für Frauen, die in der Buchhaltung oder im Steuer- und Rechnungswesen tätig waren und nach der Elternzeit zurück in den Beruf wollen. Der Staat fördert die berufliche Fortbildung vor allem durch das sogenannte Meister-BAföG.

Wer Bilanzbuchhalterin, Controllerin, Wirtschafts- oder Steuerfachwirtin werden will, kann von diesen Maßnahmen profitieren.

Die Förderung besteht aus einem einkommensunabhängigen Zuschuss zu den Fortbildungskosten in Höhe von 30,5 Prozent.

Der Rest der Kursgebühr wird über ein KfW-Darlehen finanziert. Wer am Ende die Prüfung besteht, dem werden 25 Prozent des Restdarlehens erlassen.

Einen speziellen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 210 Euro pro Kind und Monat erhalten Fortbildungswillige mit Kindern. Die Hälfte des Betrags wird als Zuschuss gezahlt. Zudem gibt es einen Kinderbetreuungszuschlag von 113 Euro pro Kind und Monat als Zuschuss für Alleinerziehende.

Alles zum Meister-BAföG, aber auch zu Bildungsgutscheinen der Bundesagentur für Arbeit sowie zu regionalen Förderprogrammen gibt es etwa auf den Webseiten der Steuer-Fachschule Dr. Endriss unter www.steuerfachschule.de. Das Institut ist eine große Spezialschule im Steuer- und Rechnungswesen sowie Controlling. Bundesweit werden sowohl Lehrgänge für Berufstätige wie für Wiedereinsteigerinnen angeboten.

Berufliche Weiterbildung mit der Bildungsprämie
Auch mit dem bundesweiten Programm „Bildungsprämie“ werden individuelle berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Wer die Fördervoraussetzungen erfüllt, kann einen 50-prozentigen Zuschuss zu den Kursgebühren erhalten – maximal jedoch 500 Euro. Den Gutschein gibt es kostenlos bei einer der bundesweit über 500 Beratungsstellen.

Bis zu 2.000 Euro für die Weiterbildung
Einige Bundesländer haben spezielle Programme zur Fachkräftesicherung aufgelegt. Mit dem auf zwei Jahre begrenzten „Bildungsscheck NRW“ beispielsweise fördert Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds die Teilnahme an höherwertigen Weiterbildungsangeboten. Beschäftigte und Unternehmen erhalten einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten, maximal 2.000 Euro. Das Sonderprogramm läuft seit September 2013. Die Schecks werden im Rahmen einer Weiterbildungsberatung ausgegeben.

(Quelle: Steuer-Fachschule Dr. Endriss GmbH & Co KG, Köln)

Ein Kommentar

  1. Hallo, die berufliche Weiterbildung lohnt sich, da man am Ball bleibt und Karriere machen kann. Die Elternzeit bietet sich für viele Personen sehr gut für eine Weiterbildung an. Mit den hier beschriebenen Fördermöglichkeiten wird einem der Schritt zur Weiterbildung noch erleichtert.
    Viel Erfolg bei der Weiterbildung.
    Gruß
    Christian

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