Gelddruckmaschine Candy Crush?

Selten gelingt einem Spiel ein solcher Raketenstart wie Candy Crush vom englischen Hersteller „King“. Ja, ich gebe es zu, auch meine Frau spielt es. Ich nicht. Noch nicht! Viele sagen, Candy Crush hätte Suchpotential. Aber warum ist das so? Und wie wird damit Geld verdient?

Candy Crush ist im Prinzip ein einfaches 3-Gewinnt-Spiel. Der Spieler sortiert bestimmte Süßigkeiten nach Form und Farbe auf dem Spielfeld so lange, bis das Spielziel erreicht wurde und die Süßigkeiten abgeräumt sind. Einfach, oder?!

Ja, aber nur bis zu einem bestimmten Level. Hier kommen viele nicht weiter und jetzt verdienen die Macher von Candy Crush ihr Geld. Der Spieler hat fünf Leben und wenn die aufgebraucht sind – sehe ich regelmäßig bei meiner Frau – muss der Spieler entweder eine gewisse Zeit (oft Stunden) warten, bevor er weiterspielen kann, oder eben für ein neues Spielerleben echtes Geld bezahlen, um in den nächsten Level bei Candy Crush zu kommen.

Wer also ungeduldig ist und nicht warten kann, muss bezahlen. Man nennt dies Spielmodell auch „In-App-Käufe“. Ich hasse das. Denn oft wird solch ein Spiel für wenige Cent angeboten (man wird geködert) und im Laufe des Spiels gibt man zum erreichen des Spielziels weiteres Geld aus, wenn man sich nicht zügeln kann.

Tipp für Eltern: In-App-Käufe in den Smartphone Einstellungen abschalten!

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Bild Online meldet heute (26.03.2014), dass die Candy Crush Entwickler bei einem Börsengang 500 Millionen Dollar hereingeholt haben! Das Unternehmen wird mittlerweile mit Anteilsscheinen mit 5 Milliarden Euro bewertet (zum Zeitpunkt während ich diesen Text hier schreibe).

Das Spiel Candy Crush soll täglich 97 Millionen Nutzer haben. Wenn nur wenige davon von den „In-App-Käufen“ Gebrauch machen, dann bekommt man mal eine Vorstellung davon, wie leicht Geld verdienen sein kann.

Pssst. Es soll einen Trick geben, zusätzliche Leben bei Candy Crush auch ohne „In-App-Kauf“ zu bekommen. Wie? Dazu später mehr.

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