Heimnetzwerk als Multimedia-Zentrale – schnell gemacht

Wäre das nicht toll? Überall im Haus Zugriff auf Musik, TV-Programm und Fotos?! Fernsehen auf Tablet oder Handy – ein Multimedia-Heimnetzwerk macht es möglich. Wer weiß, worauf es bei der Einrichtung zu achten gilt, kann im Handumdrehen im ganzen Haus Musik hören, fernsehen und Fotos anschauen. 

Ein Multimedia-Heimnetzwerk hat viele Vorteile – so kann der Nutzer auch auf seinem Smartphone oder Tablet-PC seine Lieblingssendungen anschauen. Dazu benötigt er einen DSL- oder Kabel-Router und einen Fernseher mit Netzwerkanschluss.

Mithilfe einer kostenlosen App vom TV-Hersteller wird dann beispielsweise der Tablet-PC zum Zweit-Fernseher. Einen passenden Anschluss haben heute viele Geräte, die nicht älter als drei Jahre sind, etwa Panasonic-Modelle ab DTW60 * oder Philips-Fernseher ab PFL6008 *.

Falls das eigene TV-Gerät zu alt ist, lässt sich das laufende Programm mit einem modernen HDTV-Receiver wie der Dreambox auf Smartphones oder Tablets übertragen.

Besonders praktisch: Sind zwei Empfangsteile vorhanden, lassen sich zeitgleich unterschiedliche Programme auf Fernseher und Mobilgerät anschauen. Mit verschlüsselten Programmen wie von Sky funktioniert das allerdings nicht. Weiterer Nachteil: Die Wiedergabe auf Smartphone oder Tablet ist um einige Sekunden verzögert und der Programmwechsel dauert länger als am TV.

Als günstige Alternative lassen sich in vielen Regionen die wichtigsten Sender per Antenne empfangen. Entsprechende DVB-T-Empfänger haben moderne Fernseher an Bord.

Wer´s vernetzt will, muss sich natürlich nicht aufs TV beschränken: Vom Mobilgerät lässt sich auch die Lieblingsmusik per Bluetooth oder WLAN auf Stereo-Anlagen und  Lautsprechern im Haus abspielen – vorausgesetzt, dass Lautsprecher und Stereoanlage eine der beiden Techniken an Bord haben. Die Klangqualität per Bluetooth-Verbindung ist allerdings oft schlechter und die Reichweite der Übertragung geringer ist als per WLAN.

Egal ob TV oder Musik, beim Heimnetzwerk gilt grundsätzlich: Erfolgt die Übertragung drahtlos, ist ein schnelles WLAN nötig – am besten mit Router nach n-Standard. Wer Probleme mit seinem WLAN hat, sollte auf einen Repeater zurückgreifen, der die Signale vom Router verstärkt.

Bei starken WLAN-Hemmnissen wie Stahlbetondecken ist ein Powerline-Adapter die Lösung. Weitere Tipps und ausführliche Tests in der aktuellen Fachzeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD die genau erklärt, wie´s geht (Heft 1/2014, jetzt am Kiosk). (Audio Video Foto Bild)

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