Schutz vor dem Datenmissbrauch

Den Deutschen wird von Kriminellen im Internet immer häufiger die Identität gestohlen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) registrierte in einem einzigen Quartal 250.000 entsprechende Fälle. Insgesamt waren 76 Prozent der erwachsenen Internetnutzer in Deutschland bereits mindestens einmal von kriminellen Machenschaften im Web betroffen.

Insgesamt etwa 75 Prozent der erwachsenen deutschen Internetnutzer dürften bereits mindestens einmal Opfer von Kriminellen im Internet geworden sein. Foto: djd/DEVK

Insgesamt etwa 75 Prozent der erwachsenen deutschen Internetnutzer dürften bereits mindestens einmal Opfer von Kriminellen im Internet geworden sein. Foto: djd/DEVK

Auch mich hat das schon betroffen. Es wurden mir unaufgefordert Waren zugesandt und ich wurde bei diversen Internetdienstleistern ungewollt mit meinen Daten eingetragen für XL-Mailpostfächer (natürlich kostenpflichtig) und einiges andere mehr. Ich habe dann Strafanzeige gegen Unbekannt (auch Online) in allen Fällen erstattet.

Denn anfällig ist nicht nur das Online-Banking, sondern auch der E-Commerce und soziale Netzwerke. Meist nutzen Hacker dabei Kredit- oder Kommunikationsdaten, um fremde Konten zu plündern, Daten zu löschen oder auch den guten Ruf des Betroffenen zu zerstören. Die Bedrohungen werden oftmals viel zu spät entdeckt. Laut BSI erkennen rund 50 Prozent der User erst nach 300 Tagen, dass ihr Computer infiziert wurde.

Vor diesen Virenattacken kann man sich schützen, indem man beispielsweise seine Firewall regelmäßig auf den neuesten Stand bringt. Um Trojanern keine Angriffsziele zu bieten, sollte man bei verdächtigen Mails keine Anhänge oder in der Mail enthaltene Links öffnen.

Von Attacken durch Hacker sind immer öfter auch Android-Handys befallen. Die Viren rufen dann heimlich kostenpflichtige Mehrwertnummern an. Hier kann man sich zum Beispiel schützen, indem man beim eigenen Mobilfunkanbieter SMS-Mehrwertdienste sperren lässt.

Viele Internetnutzer wissen nicht, was sie tun sollen und an wen sie sich wenden können, wenn sie Opfer von Cyberkriminellen geworden sind.

Als erste Rechtsschutzversicherung in Deutschland bietet die DEVK ihren Versicherten deshalb nun im Premium-Schutz einen umfassenden Identitäts-Schutz im Internet an. Der Versicherer kooperiert dabei mit dem Hamburger Unternehmen Affinion, das sich auf dem Gebiet der Informationssicherheit im Internet bereits erfolgreich aufgestellt hat.

Ein tägliches Monitoring beobachtet bei dem neuen Service die persönlichen Daten des Versicherten im Netz – er selbst entscheidet, wonach das Programm suchen soll.

Werden zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Kontodaten oder Personalausweisnummer auf einer kritisch eingestuften Seite gefunden, wird der Versicherte sofort per SMS oder E-Mail gewarnt. Im Ernstfall sind die Fachleute des Kooperationspartners rund um die Uhr telefonisch erreichbar und helfen bei der Lösung des Problems.

Auf Wunsch können alle Datenspuren und selbst Fotos von einem Online-Cleaner beseitigt werden. Zusätzlich stellt Affinion viermal im Jahr einen persönlichen Sicherheitsbericht für den Kunden zusammen.

Und falls es doch wieder Probleme geben sollte, stehen Versicherten bei der DEVK natürlich alle rechtlichen Wege offen. Mehr Informationen zu dem neuen Angebot gibt es unter www.devk.de/id-schutz.

Tipps zum Schutz persönlicher Daten

  • Im Internet möglichst wenige Informationen über sich preisgeben.
  • Unterschiedliche Passwörter nutzen und regelmäßig Zugangsdaten ändern.
  • Den PC mit aktueller Virensoftware schützen.
  • Zugangsdaten nicht auf dem Rechner speichern.
  • Nie Rechnungen oder Kontoauszüge entsorgen, ohne diese vorher unlesbar gemacht zu haben.
  • Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen regelmäßig auf Richtigkeit überprüfen.
  • Im Zweifel eine kostenlose Bonitätsauskunft über sich selbst einholen.

(Quelle: DEVK Versicherungen)

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