Sind digitale Spiegelreflexkameras immer die bessere Wahl?

Anzeige

Es gibt heute Künstler und Top Fotografen, die mit dem Handy oder Smartphone ihre Fotos schießen und dafür die höchsten Preise und Auszeichnungen gewinnen. Denn letztlich kommt es auf das Motiv und seinen Charakter vor der Linse an und nicht auf die Marke der Kamera. Trotzdem: wenn´s richtig gute Fotos sein sollen, empfehlen Fotografen fast immer eine digitale Spiegelreflexkamera.

Dabei schießen auch Systemkameras tolle Bilder – und sie sind deutlich kompakter. Die Fachzeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD hat insgesamt sieben Geräte aus beiden Klassen in Heft 7/2013  getestet. Der AUDIO VIDEO FOTO BILD-Test zeigte, dass die Bildqualität in beiden Klassen auf einem ähnlich hohen Niveau ist.

Die Nase vorn hatten allerdings zwei Spiegelreflexmodelle, die sich den ersten Platz teilten: Sowohl die Sony SLT-A58 (Testergebnis: 2,36; 420 Euro) als auch die Nikon D5200 (Testergebnis: 2,36; 660 Euro) schießen Top-Fotos.

Im Vergleich zu den Systemkameras punkten sie mit einem größeren Bildsensor. Dennoch fällt der Abstand zur ersten Systemkamera relativ knapp aus – die Testbilder der Olympus E-P5 (Testergebnis: 2,45; 1100 Euro) waren detailreich, scharf und zeigten so gut wie kein Bildrauschen.

Auch in Sachen Ausstattung schenken sich beide Klassen nicht viel. Die Systemkameras sind zwar deutlich kleiner, doch der Nutzer kann wie bei den Spiegelreflexkameras das Objektiv je nach Motiv wechseln. Umfangreiche Einstellmöglichkeiten für Blende, Verschlusszeit oder ISO-Einstellungen bringt ebenfalls jeder der sieben Testkandidaten mit, sodass der Fotograf flexibel auf jede Aufnahmesituation reagieren kann.

Beim Filmen bleiben in beiden Klassen zunächst mal keine Wünsche offen: Alle getesteten Geräte nehmen Videos im hochauflösenden Full-HD-Format auf. Doch der Videodreh mit einer Spiegelreflexkamera ist meist sehr umständlich.

So funktioniert bei aktuellen Modellen der Autofokus zwar auch beim Filmen – aber weil die automatische Schärfekorrektur noch immer entweder relativ langsam oder sehr laut geschieht, ist die manuelle Korrektur oft die bessere Wahl.

Systemkameras stellen dagegen mit einem sogenannten Kontrast-Autofokus scharf, und diese Technik funktioniert auch während einer Videoaufnahme kontinuierlich. Deshalb gelingen Einsteigern mit Systemkameras meist bessere Videos. (AUDIO VIDEO FOTO BILD)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.