Test Fellowes AeraMax DX5, DX95 Luftreiniger

Fellowes DX95 Luftreiniger Rot ModusSeit einigen Wochen habe ich zwei Luftreiniger im Test. Den Fellowes AeraMax DX95 und den kleineren “Bruder”, den Fellowes AeraMax DX5. Angeschafft wurden beide wegen der enormen Staubmenge in unserem Haus, die u.a. durch einen Ofen im Wohnzimmer, die Fußboden- und Gasheizung bedingt ist.

Doch nicht nur der Hausstaub macht der Familie trotz regelmäßigen Saugens zu schaffen, auch die Hausstaub- und Pollen-/Blütenallergie schlägt leider bei allen Familienmitgliedern – meist von Januar bis Mitte Mai zu.

die Innenraumluft in Räumen ist oft bis zu 5x mehr als die Außenluft verschmutzt!

Zwar schafft man mit Staubsaugen eine  Großteil des Hausstaubes beiseite, in der Luft schwebende Pollen und Microteilchen erwischt jedoch auch der beste Staubsauger nicht. Schlimmer noch – die Ablauft – selbst wenn sie sauber ist – bläst Schwebeteilchen, die sich im Raum befinden nach oben, sodass diese gar nicht erst aufgesaugt werden können.

das 4-stufiges Reinigungssystem (mit True HEPA) der Fellowes AeraMax Luftreiniger filtert 99,97% aller luftübertragenen Schadstoffe (0,3 Mikrometer), Pollen und andere Allergene, Staubmilben, Schimmelsporen, Tierhautschuppen sowie unangenehme Grüche (Küchen- und Zigarettenrauch)

Fellowes DX95 Luftreiniger FilterDa es hinter und unter meinem Schreibtisch von Kabeln und Technikartikeln nur so wimmelt, ist dieser Bereich – auch aufgrund der mangelnden Platzverhältnisse – unmöglich mit einem Sauger gründlich zu reinigen. Leider setzt der Staub sich dort bevorzugt ab.

Nachdem wir auch durch Feuchtwischen keinen durchschlagenden Erfolg bei der Staub- und Pollenbekämpfung erzielten, kam ich auf die Idee mit den Luftreinigern.

Zunächst wurde ein Fellowes AeraMax DX5 für mein Büro angeschafft. Er ist laut Hersteller für kleinere Räume (8qm) und somit mein Büro bestens geeignet. Er sollte für einen ersten Test herhalten. Doch just zu dem Zeitpunkt, als er bei uns eintraf, bekam unsere Tochter eine schwere Erkältung und musste für eine Woche mit Husten und Schnupfen das Haus hüten.

Nun weiß man, dass Bakterien und Viren bei jedem Husten und Niesen gerne durch die Luft schwirren. Da der Hersteller der im Test befindlichen Luftreiniger jedoch damit wirbt, 99,97% aller luftübertragenen Schadstoffe zu filtern und somit hilft, die Verbreitung von Erkältungs- und Grippeviren zu unterbinden, stellten wir den Fellowes AeraMax DX5 zunächst nicht – wie beabsichtigt in meinem Büro – sondern im Zimmer meiner Tochter auf.

Wer selbst Kinder im Teenager-Alter hat weiß, dass diese gerne auch Mal ihre schmutzigen Klamotten im Zimmer liegen lassen und Essenreste unter dem Bett “vergessen” wegzuräumen. Das Ergebnis kann man dann nach wenigen Tagen riechen.

Fellowes DX5 LuftreinigerDer Fellowes Luftreiniger wurde also mittig im Zimmer (etwa 1m Abstand von Wänden sollten mindestens gegeben sein), aufgestellt und eingeschaltet. Auf niedrigster Stufe ist das Gerät nicht hörbar. Da er aber im Gegensatz zu den meisten anderen Luftreinigern über eine “Smart Sensor Technologie” verfügt (im Automatikmodus prüfen die integrierten AeraSmart Sensoren kontinuierlich die Luftqualität in Echtzeit und passen die Ventilatorgeschwindigkeit automatisch an), lief er im Zimmer meiner Tochter bereits nach wenigen Minuten auf Hochtouren.

Dieses Feature funktioniert wirklich herausragend bei den Fellowes Geräten. Sobald die Luft wieder rein ist, schaltet die Automatik den Lüfter runter. Vom hochdrehenden “Rotmodus” nach “Orange” bis kaum hörbaren “Blaumodus”, wenn die Luft frei von Gerüchen und Schadstoffen ist.

Nach einer Stunde war die Luft so weit gereinigt, dass der Fellowes DX5 im Zimmer meiner Tochter automatisch in die leiseste Lüfterstufe wechselte. Das Ergebnis war zumindest vom Geruch einwandfrei: es roch nicht mehr nach Pizza und ungewaschenen Klamotten (natürlich sollte man den Geruchsverursacher auch von Hand beseitigen), sondern die Luft hatte so etwas wie nach einem Gewitterregen im Sommer.

Auch die sichtbaren Staubschwebeteilchen wurden von Stunde zu Stunde weniger. Und ich habe nunmehr auch keine Zweifel daran, dass dieser Lufterfrischer gleichzeitig sämtliche im Raum schwebenden Pollen und Bakterien “aufsaugt”.

Gerade in einem Raucher-Haushalt wird dieser Lufterfrische sicher gute Dienste leisten!

Nach dem Einsatz im Zimmer des Nachwuchs, wurde der DX5-Luftreiniger in meinem Büro aufgestellt. Hier haben wir mit die höchste Staub- und Pollenbelastung im Haus. Vor den Bürofenstern befinden sich Bäume und Sträucher, sowie ein großes Blumenbett. Für lustige Schwebeteilchen (gerade bei Allergikern wie mir) und bei geöffnetem Fenster, ist also immer gesorgt.

Natürlich drehte der Lufterfrischer im Praxistest nach dem Einschalten im Automatikmodus, wie erwartet voll auf. Die Lautstärke ist schon sehr deutlich wahrnehmbar. Das muss man schon sagen. Aber auch in meinem Büro ging er nach zwei Stunden in den “Flüstermodus”.

meine Allergie lässt mir die Augen tränen und die Nase laufen. Bereits zwei Stunden nach dem Einsatz des Fellowes Lufterfrischer waren die Heuschnupfen-Symptome deutlich besser

Fellowes DX95 Luftreiniger Orange ModusDa ein Luftreiniger aber nicht die am Boden liegenden Teilchen aufnimmt, sondern nur die in der Luft schwebenden Teilchen, habe ich den kleinen DX5 hinter meinem Schreibtisch platziert (da wo wegen Verkabelung und Platzmangel ein Saugen nur schwer möglich ist) und mit einem Fön den Staub und sämtliche Pollen aufgewirbelt.

Das Ergebnis: der Fellowes arbeitete für drei Stunden im “Rotmodus” und zog in dieser Zeit die aufgewirbelten Schwebeteilchen komplett ein. Zu sehen am Kohlefilter auf der Rückseite des Gerätes.

Nach den erfolgreichen Einsätzen des Luftreinigers im Büro und Kinderzimmer, schafften wir uns auch den größeren Lufterfrischer von Fellowes – den DX95 an. Er kann die Luft in Räumen bis 28qm reinigen.

Vorsicht beim Einsatz des Luftreiniger im Badezimmer: hier könnte Haarspray den Sensor verkleben und somit unbrauchbar machen!

Dieser kommt gerade in der Pollen- und Blütesaison, aber auch zum “Staubsaugen” im größeren Schlafzimmer zum Einsatz. Er ist aber auch bestens geeignet, um Küchengerüche oder Rauch zu vernichten und zu neutralisieren.

Wie die 4-fach Filterung der Luft bei den Fellowes Luftreinigern im Test funktionieren

Zunächst wird die Luft über einen Ventilator angesaugt. Von einer kaum hörbaren Stufe bis zur relativ lautstarken Rotstufe bei starker Luftverschmutzung. Man kann dies im Automatikmodus geschehen lassen, was sehr gut funktioniert, man kann die Ventilatorgeschwindigkeit aber auch manuell regeln.

1.)Die Luft wir eingesogen und passiert dabei zunächst einen Kohlefilter. Hier werden die gröbsten Partikel und Gerüche aufgehalten.
2.)Ein “AeraSafe” genannter antimikrobieller Schutz verhindert Ansammlung und Entstehung von Keimen auf dem HEPA-Filter.
3.)Dieser HEPA-Filter filtert 99,97% aller luftübertragenen Schadstoffe (0,3 Mikrometer), Pollen und andere Allergene, Staubmilben, Schimmelsporen und Tierhautschuppen.
4.)Zusätzlich kommt ein ionisierendes Feld – genannt “Plasma-True-Technologie” zum Einsatz. Dieses ionisierende Feld zur sicheren Entfernung luftübertragener Schmutzstoffe kann bei Bedarf auch deaktiviert werden.

Zusammenfassend kann ich beide Fellowes Luftreiniger absolut empfehlen. Besonders die Automatikfunktion, mit der der Luftreiniger selbständig den Grad der Luftverschmutzung erkennt und somit den Lüfter regelt – ist herausragend. Man kann die Geräte einstellen und alleine arbeiten lassen, dank dieses intelligenten Sensors. Beim großen Fellowes DX95 ist auch der Austritt des gereinigten Luftstroms einstellbar.

Das Design beider Luftreiniger ist als absolut gelungen zu bezeichnen. Ein technisch-optischer Leckerbissen in jedem Raum.

Zum Stromverbrauch kann ich noch nichts sagen. Da der Ventilator aber nur “kurzfristig” hoch dreht, bis die Raumluft sauber ist, dürften sich die erhöhten Stromkosten im Centbereich bewegen.

Die Filter gibt es im Einzelkauf. Sie sind sehr leicht zu wechseln. Beim DX5 wird die Rückseite zum Filterwechsel abgenommen, beim großen Gerät, dem DX95 erfolgt der Filterwechsel über einen Einschub an der Geräteseite. Wie oft diese gewechselt werden müssen hängt davon ab, wie sehr die Luft verschmutz ist und wie oft die Luftreiniger eingeschaltet werden.

Beide Geräte zeigen einen erforderlichen Filterwechsel jedoch an. Ich würde die Geräte jederzeit wieder kaufen. Besonders als Allergiker!

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