Thema Geld: Rentenfonds rentabler als Festgeld?

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Beim Thema Geldanlage herrscht derzeit große Unsicherheit. Man liest sogar davon, dass bald “Strafzinsen” auf Guthaben möglich sein könnten. Unglaublich. Wohin also mit dem Geld, sofern vorhanden? Die Zeitschrift Finanztest hat sich die Entwicklung von Rentenfonds angesehen und gibt in der Dezemberausgabe Tipps fürs Depot.

Rentenfonds Euro mit Staatsanleihen oder mit Staats- und Unternehmensanleihen empfehlen sich für die langfristige Anlage ab etwa fünf Jahren. Sie sind der sichere und flexible Baustein jedes Depots – selbst wenn die Zinsen demnächst steigen sollten. Zwar zieht das die Fonds dann ins Minus, doch Angst müssen Anleger davor trotzdem nicht haben. In der Vergangenheit waren die Verluste der Fonds weder hoch noch von langer Dauer, so Finanztest.

Erste Wahl als Basis fürs Depot sind laut Finanztest ETF, also börsengehandelte Indexfonds, auf Euro-Staatsanleihen. Fonds mit Unternehmensanleihen können einem Basisinvestment aus Staatsanleihen beigemischt werden. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will und sich vor einer weiteren Zuspitzung der Eurokrise fürchtet, fährt laut den Finanztest-Experten mit Fonds, die nur in deutsche Staatsanleihen investieren, am sichersten.

Keine sichere Lösung sind Fremdwährungsanleihen. Anleger, die ihren Lebensunterhalt in Euro bestreiten, sollten ihre Geldanlage in Euro optimieren. Anleihen auf US-Dollar oder Schweizer Franken sind riskanter als Euro-Anliehen und sollten nur beigemischt werden, raten die Geldanlage-Experten bei Finanztest.

Wer mehr zum Thema “Geldanlage Rentenfonds” wissen möchte: Der ausführliche Artikel Rentenfonds ist gegen Gebühr unter www.test.de/rentenfonds-euro abrufbar.

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