TV und Spielekonsole im Kinderzimmer

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In mehr als einem Drittel der deutschen Kinderzimmer steht ein Fernseher, in jedem zweiten dürfen Spielekonsole und Computer nicht fehlen. Das ergibt eine Studie von immowelt.de. Einige Generationen früher hieß es noch, dass zu viel Fernsehen viereckige Augen mache. Das hat sich nicht bewahrheitet. Die Kinder von früher sind die Eltern von heute und die statten die Zimmer ihrer Kinder mit reichlich Unterhaltungselektronik aus – allen medienkritischen Erziehungsratschlägen zum Trotz. In einer repräsentativen Studie fand das Immobilienportal immowelt.de heraus, was 2012 beinahe zur Grundausstattung im Kinderzimmer gehört.

Reichlich Elektronik für zu Hause und unterwegs

Der Nachwuchs ist bestens mit Gebrauchs- und Unterhaltungselektronik versorgt: Aus jedem zweiten Kinderzimmer sind Spielkonsole und iPod oder MP3-Player nicht mehr wegzudenken. Mehr als ein Drittel sitzt im eigenen Zimmer vorm Fernseher, bei vielen sorgt der DVD-Player für zusätzliche elektronische Unterhaltung.

Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen nutzen einen eigenen PC oder Laptop. Für die Kommunikation unterwegs sorgt bei einem Drittel das eigene Handy, in jedem fünften Kinderzimmer liegt ein Smartphone bereit.

Mehr Bildung, weniger Fernseher

Mit wie vielen und welchen Geräten ein Kinderzimmer ausgestattet ist, hängt auch von Bildungsstand und Einkommen der Eltern ab. Je höher deren Bildungsabschluss, desto weniger Spielkonsolen, Fernseher und Mobiltelefone finden sich im Kinderzimmer. Dafür bestücken deutlich mehr Eltern mit höherem Abschluss die Zimmer ihres Nachwuchses mit Computer oder Laptop als Eltern mit niedrigem Abschluss.

Schließlich kann am eigenen Computer nicht nur gezockt, gesurft und gechattet werden, sondern es lassen sich auch die Hausaufgaben erledigen. Ab einem gewissen Einkommen scheint es unerlässlich, dass der Nachwuchs mit technischen Spielereien versorgt ist. Je höher das Einkommen der Eltern, desto prestigeträchtiger ist auch die Ausstattung des Kinderzimmers mit Computer, Mobiltelefon und iPod/MP3-Player.

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2012“ wurden im Auftrag von immowelt.de 1.012 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

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