Überführungspauschale sparen

Lästig, ärgerlich und meist viel zu hoch. Die “Überführungspauschale” beim Neuwagenkauf. Bis zu 3.035 Euro zahlen deutsche Neuwagen-Käufer für den Transport ihres Autos vom Werk zum Händler. Doch wie kann man sich die Überführungskosten sparen oder wenigsten mindern? Geht das überhaupt? Und warum und für was wird diese “Überführungspauschale” erhoben? Mit den sogenannten Überführungskosten wollen Autohersteller und Händler zusätzliche Gewinne beim Autoverkauf erzielen.

Wie AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe (Heft 13) berichtet, verlangen selbst deutsche Autohersteller mehr als 700 Euro pro Überführung, etwa Audi (749 Euro), BMW (895 Euro) oder Porsche (ab 1.150 Euro).

Beim Kauf eines Kleinwagens machen sich die Kosten besonders bemerkbar: So kommen etwa beim Seat Mii zum Listenpreis von 8.990 Euro noch 1.000 Euro für die Überführung hinzu – damit verteuert sich das Auto um
mehr als elf Prozent. Viele Kunden werden von dem Aufschlag erst beim Vertragsabschluss überrascht.

AUTO BILD rät Autokäufern, mit dem Händler über die Überführungskosten zu verhandeln. Darüber hinaus bieten einige Hersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW eine Neuwagen-Abholung direkt im Werk oder im nächstgelegenen Kundencenter an.

Bei BMW kostet das 395 Euro, bei VW gibt es die Werksabholung ab 439 Euro. Mercedes verlangt gar kein Geld, wenn der Kunde den Wagen in dem Werk abgeholt, in dem es gebaut wurde.  (Auto Bild)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.