Welche ActionCam ist die Beste? Action Camcorder im Test

Die Stiftung Warentest hatte gerade ActionCams oder auch Action Camcorder im Test. Ich hatte auch schon einige Action Cams aus diesem Test entweder im Auto zu Beweiszwecken oder am Motorrad zur Tourenaufzeichnung im Einsatz. Was mit daran auffiel, bestätigt sich auch im Test der Zeitschrift. Mehr oder weniger gut in der Bildqualität, glänzen die Action Camcorder oft jedoch nicht gerade bei der Tonaufnahme. 

CamcorderWer sein Geld mit Videos verdienen möchte, sollte lieber zu einer teureren Camera greifen. Für Clips unter rauhen Bedingungen (Wasser, Kälte etc.), bei denen es weniger auf den „guten“ Ton ankommt,  könnte eine Action-Cam besser geeignet sein.

Siebenmal vergab die Zeitschrift test die Note „Befriedigend“ und viermal „Ausreichend“ für die Qualität der Videos. Die Action-Cams gehen durch dasselbe Testprogramm wie klassische Camcorder. Vor allem bei Bildruhe und Lichtempfindlichkeit reichen sie aber nicht an ausgewachsene Camcorder heran.

Wer darauf Wert legt, sollte ergänzend mit normalem Camcorder oder Digitalkamera filmen. Die Action-Cams eignen sich vor allem für kurze bewegungsgeladene Videos aus außergewöhnlicher Perspektive. Zudem sind sie extrem weitwinklig, so dass sie eindrucksvolle Panorama-Aufnahmen erstellen.

Wenig zu bieten haben die Action-Cams beim Ton. Hier sind viele Kameras nur „ausreichend“ oder sogar „mangelhaft“. Wer einen guten Film erstellen möchte, sollte daher im Schnitt unbedingt Musik dazumischen.

Wichtig für spannende Aufnahmen ist auch das passende Zubehör. Es gibt Halterungen für Helm oder Lenker, Brustgurt, Unterwassergehäuse, Selfie-Schwenkarm und sogar Hundegeschirr. Und per Fernbedienung mit Monitor funktionieren Steuerung und Bildkontrolle bequem am Handgelenk.

Überrascht hat die Sony HDR-AS100V*. Sie ist die erste und einzige Action-Cam mit „guter“ Videonote im Test der Stiftung Warentest.

Der ausführliche Test Action-Cams ist gegen Gebühr unter www.test.de/camcorder abrufbar.

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